Geboren als Sohn des Johann von Potzenberg, Fuhrmann auf Burg Waltenburg und seiner Gemahlin Maria von Potzenberg, Zofe zu Waltenburg, im kalten Winter des Jahres MCXCVIII wurde ich am Hofe von meinen Eltern erzogen. Mit zwölf Jahren schickte man mich zu Wernward, Herr zu Waldeck auf die Waltenburg in die Knappenausbildung und ich übte mich fortan mit Laurenz von Waldeck zu Waltenburg und Leonhard zur Pastburg in den ritterlichen Tugenden. Zurueckgekehrt vom Italienfeldzug, schlossen wir uns gemeinsam mit Quirinus zu Waltenburg und den Maiden Helena zur Pastburg und Leonida von Waldeck zu Waltenburg zur Gruppe der Waldecker zusammen.

 

 

 

Bei Turnieren auf der benachbarten Burg Tittmoning und anderswo in bairisch Landen lernte ich, Patrizius Graf von Tengling im Rupertigau nebst Gemahlin Hildegard, die Waldecker aus dem Oberland kennen und focht so manches Buhurtturnier gemeinsam mit den Rittern von Waldeck. So entschlossen wir uns fürderhin mit diesen von Markt zu Markt und Turnier zu Turnier zu ziehen und schlossen uns ihnen an.

 

 

 

Im Jahre MCMXCVIII erblickte ich in Ried unweit der Waltenburg (Wallenburg) ersten Mals das Licht der Welt. Als Sohn eines armen Bauern musste ich mir bald selbst mein Brot verdienen. So arbeitete ich als Rossknecht an den verschiedensten Höfen.

Wieder einmal auf Arbeitssuche traf ich auf die Schergen Wernwards von Waltenburg (Wallenburg), der auf dem Weg nach Italien war. So begleitete ich den Herren auf seinem Feldzug. Nach dem Streit des Kaisers Ludwig dem Bayern mit dem Papst versprengten sich die Truppen des Kaisers in der Lombardei und Wernward kehrte samt Gefolge auf die heimatliche Burg zurück.

Erschöpft von den Strapazen des Krieges und vorerst der Waffenkunst überdrüssig, bat ich Bruder Bernt vom Kloster Slyrs, mich das Schreiben zu lehren und widmete mich der Schreibkunst und Miniaturmalerey.

Bald schon war ich den Herren von Waldeck eine willkommene Hilfe beim Aufsetzen verschiedenster Schriftstücke.

Einige Zeit später gründete ich mit Laurenz von Waldeck zu Waltenburg und Leonhard zur Pastburg die Kumpanei der Knappen und Kriegsknechte von Waldeck. Seither ziehen wir im Herzogtum und weit über seine Grenzen hinaus  von Heerlager zu Heerlager.

Geboren am schönen Inn bei Kieferfeld wurde ich als Sohn der Adelsfamilie derer zu Haidach erzogen. Auf vielen Turnieren im Bayernland und darüber hinaus lernte ich die Ritter und Herren zu Waldeck kennen und entschloss mich in ihre Knappendienste zu treten. Seither begleite ich die Ritter der Waldecker auf zahlreichen Turnieren und Märkten in deren Tross.

 

Ich wurde im Jahre MCMXC als Sohn eines wohlhabenden Handwerksmeisters in Munichen geboren.

In Wasserburg, fernab meiner Heimat,  schulte ich meine geistigen Fähigkeiten, lernte Lesen und Schreiben. Anschließend sollte ich der Tradition entsprechend die Geschäfte meines Vaters übernehmen.

Von Abenteuerlust getrieben begab ich mich jedoch in jungen Jahren in die Dienste des Vogts von Munichen.  Dort trat ich als einer der Büttel für Recht und Ordnung ein. Schon bald erlangte ich hohes Ansehen und bekam mehrere Männer unterstellt. In mehreren Kämpfen stellte ich meine Tapferkeit unter Beweis. Ich wurde in den Rang eines Waffenknecht erhoben und mit etwas Land belohnt. Fortan war ich Herr über einen befestigten Hof und einige brave Seelen. Mein persönliches Wappen zeigt drei silberne Eicheln auf rotem Grund, das Wappen Eichhofs.

Im Jahr MMXVIII nahm ich als Waffenknecht mit Gefährten aus Munichen an einem Turnier in Muespach teil. Dort traf ich auf Herrn Laurenz von Waldeck. Von den kämpferischen Leistungen der Waldecker und dem freundlichen Gesinde angetan, bot ich Herrn Laurenz meine Gefolgschaft an. Seitdem trage ich zu meinen eigenen Farben auch das Wappen der Waldecker auf meinem Schild.